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Kooperatives Promotionskolleg Pro|Mat|Nat

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Epistemologische Überzeugungen von Erzieherinnen und Erziehern zu domänenspezifischem Wissen und ihr Zusammenhang zum pädagogischen Handeln


Die Qualität von Bildungsprozessen in Institutionen der frühkindlichen Bildung gewinnt zunehmend an Bedeutung in der bildungspolitischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung (Fthenakis 2003; OECD, 2004). Um die Qualität im Rahmen des Bildungsauftrages der Kindertageseinrichtungen sicherzustellen und zu beeinflussen, gilt neben strukturell bedeutsamen Faktoren vor allem die Professionalisierung der frühpädagogischen Fachkräfte als relevante Einflussgröße für die Förderung kindlicher Bildungsprozesse. Epistemologische Überzeugungen, definiert als individuelle Sichtweisen darüber, was Wissen charakterisiert, wie Wissen entsteht und wie sicher Wissen ist (Hofer, 1997), wurden bereits als wichtige Kompetenzfacette im Lehr-Lern-Geschehen herausgestellt (Hofer & Pintrich 1997, 2001). Ausstehend sind bislang Erkenntnisse über die Struktur dieser Überzeugungen von frühpädagogischen Fachkräften sowie über die Bedeutsamkeit für und Einflussnahme auf das pädagogische Handeln. In diesem Projekt werden die bereichsspezifischen (hier: auf Frühpädagogik und Naturwissenschaften bezogenen) epistemologischen Überzeugungen von Erzieherinnen und Erziehern als Kompetenzaspekt des Professionswissens herausgestellt und im Zusammenhang zum pädagogischen Handeln empirisch untersucht.

Poster Teilprojekt A4

Betreuung:
Prof. Dr. Christoph Mischo
Prof. Dr. Christoph Mischo

Prof. Dr. Gerald Wittmann
Prof. Dr. Gerald Wittmann

Doktorandin:
Magdalena Plöger-Werner
Magdalena Plöger-Werner